26.09. - Theater und Kabarett "Gemeinsam lachen"

Vor 16 Jahren ist der Nordhesse Klaus Döll und mit ihm viele Begeisterte in ganz Deutschland...

25.09. - Homberg feiert sein Kneipenfest

Bereits zum sechsten Mal in Folge feiert Homberg sein traditionelles Kneipenfest. In diesem Jahr...

19.09. - Großes Programm beim Tag der Land- und Forstwirtschaft

Nach dem großen Erfolg des vergangenen Jahres bietet der diesjährige Tag der Land- und...


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Burgberg und Burg

Die Hohenburg thront wie ein stummer Wächter über der Stadt Homberg.
Von der Hohenburg herab hat man einen wunderbaren Blick über die weiche, grüne Knülllandschaft.
Das Restaurant auf der Hohenburg bietet nicht nur im Biergarten gute Qualität und ein zünftiges Ambiente.
Der alte Stich aus dem Jahre 1655 zeigt die Stadt mit der Stadtmauer und die vollständig aufgebaute Hohenburg.
Der Wurzgarten, der historische Kräutergarten der Burg, wird von den Mitgliedern der Burgberggemeinde auf traditionelle Weise bestückt und gepflegt.

Der das Efzetal überragende Basaltkegel war spätestens zu Merowingerzeiten im 8. Jahrhundert befestigt.

In einer Urkunde von 1162 wird „Rentwig de hohenberg“ als ritterlicher Burgherr erwähnt. Er war zunächst Lehnsmann des Fürstabtes von Hersfeld, wurde aber ab 1190 Vasall des Landgrafen Hermann von Thüringen. 1219 vertrieb Ludwig IV. von Thüringen die Hohenberger wegen Lehnsverrats und setzte einen landgräflichen Vogt auf der Burg ein.

Als nach dem Aussterben der Ludowinger im Jahr 1247 Hessen sich als eigenständiges Fürstentum zu bilden begann, blieb die Burg im Besitz des Landesherren und wurde in den folgenden Jahrhunderten mehrmals umgebaut.

Landgraf Hermann, von 1480 bis 1508 Erzbischof von Köln und Herr von Homberg, erneuerte den Palasbau im Stil eines Renaissanceschlosses und Landgraf Moritz von Hessen veranlasste am Anfang des 17. JH umfangreiche Verstärkungen der Außenbefestigungen und ließ zwischen 1605 und 1613 von schmalkaldischen Bergleuten durch den Basaltfels hindurch einen 150 Meter tiefen Brunnen abteufen, der mit behauenen Steinquadern ausgekleidet wurde und heute der tiefste, vollständig ausgemauerte Burgbrunnen Deutschlands ist.


Burgbrunnen und
romantische Hochzeiten

Die Burg wurde im dreißigjährigen Krieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die seit 1936 aktive Burgbergemeinde ist bemüht, durch Ausgrabungs-, Sicherungs- und Renovierungsarbeiten das historische Erbe zu sichern. Schwerpunkte waren die Freilegung des Burgbrunnens und die Herrichtung des Marstallkellers, der auch als Außenstelle des Homberger Standesamtes für die Abhaltung der Homberger Rosenhochzeiten genutzt wird.

Das Burg-Restaurant - Essen, feiern und das Ambiente genießen

In der Vorburg ist eine Gaststätte eingerichtet. Das Burg-Restaurant bietet nicht nur einen herrlichen Ausblick über die weite Landschaft, sondern bietet eine gutbürgerliche Küche, besonders zu empfehlen sind die Salate, Fleisch-, Fisch- und Pastagerichte. Auch Eis und Kuchen gehören zum Angebot. Mit teilweise überdachter Biergartenterrasse. Das Ambiente auf dem Schlossberg ist zudem ideal für die Ausrichtung von Hochzeiten und Feiern unterschiedlichster Art.
Der untere Burghof mit einer kleinen Bühne ist im Sommer Schauplatz kultureller Veranstaltungen. Hier finden saisonale Events wie Bierfeste, Halloweenparty oder Livemusikveranstaltungen statt.
Die Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 16 bis 23 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 23 Uhr.
Während des Januars und des Februars ist das Burg-Restaurant geschlossen, ab Montag, 1. März, ist wieder geöffnet.
Website:
http://luunaa.de/restaurant-zum-burgberg-homberg  


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