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Veranstaltungen

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Was bedeutet Lokale Ökonomie?
Lokale Ökonomie ist die Übersetzung des englischen Begriffes „Local Economy“. Dieser Begriff umfasst die Gesamtheit ökonomischen Handelns innerhalb eines lokal begrenzten Gebiets oder einer Gebietskörperschaft (Stadt, Gemeinde, Stadtbezirk).

Förderprogramm für Unternehmen und Existenzgründer
Eine funktionierende lokale Ökonomie spielt neben sozialen und baulichen Maßnahmen eine entscheidende Rolle bei der Revitalisierung von Stadt-quartieren. Über die Förderung von Unternehmen werden zum einen Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten bzw. neu geschaffen. Zum anderen tragen die Unternehmen entscheidend zu einer Belebung der Stadtquartiere bei und wirken damit einem städtebaulichen und sozialen Verfall entgegen. Das Programm fördert kleine und mittelständische Unternehmen sowie
Existenzgründer und Freiberufler.


Was wird gefördert?
Hier einige der Felder, an denen die Lokale Ökonomie mithilfe von Förderprogrammen
ansetzt:

  • Investitionen in die Standortsicherung/-erweiterung im Programmgebiet
  • Verlagerung eines Unternehmens in das Programmgebiet
  • Neuansiedlung von Unternehmen
  • Existenzgründungen
  • neue, innovative Ausbildungsplätze
  • Anpassung von Immobilien an die eigene Produktions- und Fertigungstechnologie
  • Aufbereitung von brach liegenden Flächen und Gebäuden zur Verfügbarmachung von Ansiedlungspotenzialen
  • Einführung neuer Produktionstechniken und neuer Umwelt- und Energietechniken
  • Erwerb von bebauten Grundstücken (still gelegte oder von einer Stilllegung bedrohte Betriebsstätten)
  • Markteintrittsaufwendungen (z.B. Internetauftritt, Marketing, Werbung)

Das Förderprogramm EFRE
Nicht alle Stadtteile oder Stadtquartiere profitieren von der gesamtstädtischen und gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Es ist zu befürchten, dass diese Gebiete zunehmend abgekoppelt werden. Trotzdem verfügen Bewohner und Gewerbetreibende in diesen Stadtbereichen über Potenziale für unternehmerisches Denken und Schaffen und damit über eigene Kräfte, Wege aus der Arbeitslosigkeit zu beschreiten.

Ihnen soll ein besserer Zugang zu Beratung für Gründungs- und Unternehmensförderung und Startkapital für Investitionen ermöglicht werden. Diese Art der lokalen Wirtschaftsförderung ist auch als Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu verstehen. Die Förderlinie „Förderung der lokalen Ökonomie in ausgewählten Stadterneuerungsgebieten“ (Lokale Ökonomie) wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und ist eine Maßnahmenlinie des RWBEFRE-Programms Hessen für die Periode von 2007 bis zum Jahr 2013.

Das Förderprogramm stellt eine Ergänzung zur Städtebauförderung dar, antragsberechtigt sind nur Kommunen mit einem anerkannten Städtebauförderungsgebiet. In das Förderprogramm aufgenommene Städte können im Rahmen dieser Maßnahmenlinie mit ihren Partnern vor Ort lokale Wirtschaftsförderprogramme in Eigenregie aufstellen und damit zur ökonomischen Stabilisierung in den Standorten der Städtebauförderprogramme beitragen. Im Fokus steht die Schaffung neuer Beschäftigungs- und Ausbildungs-möglichkeiten in Kleingewerbe, kleinen Dienstleistungsunternehmen und bei Selbständigen in den Stadtteilen.


Diese Städte nehmen teil
:
In insgesamt zwei Förderrunden in den Jahren 2008/ 2009 wurden die folgenden 13 Städte und Gemeinden ausgewählt:

  • Bad Nauheim – Östliche Innenstadt Bad Nauheim
  • Baunatal – Zentrum Baunatal
  • Bürstadt – Innenstadt
  • Eschwege – Innenstadt Eschwege
  • Frankfurt am Main – Fechenheim
  • Homberg (Efze) – „Vitalisierung der Altstadt Homberg (Efze)“
  • Kassel – Ehemaliges URBAN II-Gebiet, Oberzwehren und Friedrich-Ebert-Straße
  • Offenbach – Östliche Innenstadt
  • Pfungstadt – Innenstadt Pfungstadt
  • Rüsselsheim – Innenstadt und Mainvorland
  • Viernheim – Innenstadt
  • Wetzlar – Niedergirmes
  • Wiesbaden – Bleichstraße

Mögliche Wege der Lokalen Ökonomie

  • Instrumente und Programme bündeln: Verzahnung Stadt(teil)entwicklung, Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarktpolitik
  • Zusammenarbeit aller Akteure: Ressortübergreifende Kooperation und Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen/Akteuren/Initiativen
  • Monitoring und Datenlage verbessern: Studien, Evaluationen, Entwicklungsverläufe
  • Passgenaue stadträumliche Entwicklungskonzepte: Analyse, Ziele, Kooperationspartner

Welche Maßnahmen können gefördert werden?

Beispiele.pdf

Auskünfte zum EFRE-Programm Lokale Ökonomie allgemein oder zur Antragstellung erteilen:


Stadtmarketing Homberg (Efze) e. V.
Meik Ebert
Marktplatz 19
34576 Homberg (Efze)
Tel. 05681 / 9382190
Fax 05681 / 9382191
Mail

Magistrat der Kreisstadt Homberg (Efze)
Joachim Bottenhorn
Rathausgasse 1
34576 Homberg (Efze)
Telefon: 05681 / 994120
Mail

 

Informationen zum Download:


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